Stellen wir uns den Social Media Space als ein großes, gemütliches, kreatives Dorf Café vor. Es gibt eine Couch Ecke am Kamin – mit einer bunten Auswahl der dörflichen Tageszeitungen (Blogs). In einer anderen Ecke gibt es Video Leinwände, in einer weiteren Bildergalerien. Alle Werke stammen von den Dorfbewohner/innen – für die Dorfbewohner/innen. An einigen Tischen sitzen Gruppen zusammen und tauschen sich über diese und jene Themen aus.

Wir betreten das Café und gleich stürzt sich jemand auf uns. „Ahh – als Besucher sind Sie doch sicherlich an der Umgebung hier interessiert ?! Unser Reiseunternehmen ist das Beste im ganzen Ort. Wir haben 2 „Mit uns das Dorf entdecken“ Pakete – möchten sie lieber das Grüne oder das Rote ?“ „Oh, oh. Ein klassischer Marketer“, denkst du, lehnst dankend die verkaufsdurchtrainierten Angebote ab und gehst weiter.

Du sprichst eine Reihe von Gästen an – darunter jene, die sehr bedacht auf ihr Image sind und es poliert zur Schau stellen. Andere wiederum, die sehr bedacht darauf sind, nichts Falsches zu machen, zu viel von sich zu zeigen. Schließlich kommst du an einen Tisch, an dem eine Gruppe über ihre Erfahrungen mit ihrer täglichen Arbeit und Produktentwicklung sprechen. Du merkst schnell, dass hier authentische Menschen über ihre Erfolge, ihre Herausforderungen, Krisen, Widerstände und Techniken zur Bewältigung sprechen – die ihre Kunden mit einbeziehen und sie fragen, was schief läuft, was sie sich wünschen. Ihre Services anbieten, weil sie sie lieben. Bei ihnen fühlst du dich wohl. Diese Menschen sind echt, du findest dich schnell in ihnen wieder und lernst eine Menge in der Interaktion mit ihnen.

Social Media ist People Media. Ich fühle mich wohl bei Menschen und Organisationen/Unternehmen aus Menschen , die authentisch sind, echt, eben menschlich und genauso in das Netz über Multimedien kommunizieren.  Diesen Anspruch habe ich an mich in meiner Blissness Transformation. Ich will Mensch sein – mit meinem Schatten und meinem Licht – mit meinen „Tolligkeiten“ und Fehlern. Kein poliertes, abgesichertes Image, das Zielgruppen gemäß Studie A mögen. Wenn ich echt bin, weiß ich, das mich nicht alle mögen (Like) werden. Aber ein paar, mit denen dann eine echte Beziehung möglich ist. Meine Resonanzgruppe. Menschen, die in Resonanz mit dem „Ich/Wir selbst sein!“ sind.

Abschließend 2 Blog Artikel der mediasnackers, die ich sehr wegen ihrer Authentizität schätze:
http://mediasnackers.com/2011/02/the-business-of-being-human/
Und ein Video Cast mit der Social Media Managerin von Kodak, die als Vertreterin einer großen Brand  über ihre sehr menschliche Arbeit spricht: http://mediasnackers.com/2011/02/ms-vodcast-episode24-jennifer-cisney-kodak-social-media-manager-chief-blogger/

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7. Fortschreitende Probleme und Prüfungen, übernatürliche Hilfe.

Station 7 im Zyklus der mythologischen Heldenreise nach Joseph Campbell

2. Tag auf der Dracheninsel. Gestern wurde ich von meinen „Verbündeten“ in den Kommentaren mit kraftvollen Artefakten und Weisheiten versorgt. Ja, bedrohliche Drachen gibt es hier viele – doch müssen sie bekämpft werden ? – oder kann man sie zähmen und „be-freunden“ ?

Im Morgengrauen beginnt mein Tag, verläuft zentriert und fokussiert bis zum frühen Nachmittag.  Dann stoße ich auf einen Drachen und meine Produktivität geht rapide in den Keller…..Ein Offline Taskplaner für maximal 3 Aufgaben und „Das kleine Buch der Rituale“ helfen mir…..

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6. Die erste Schwelle: Schwere Prüfungen, Kampf mit dem Drachen etc., der sich als Kampf gegen die eigenen inneren Widerstände und Illusionen erweisen kann.

Station 6 im Zyklus der mythologischen Heldenreise nach Joseph Campbell

 

Kampf mit dem Drachen

Kampf mit dem Drachen

Ankunft auf den „Inselketten“ – Einsatzgebiete der Missionen, die gestern im Mission Action Plan für diese Woche definiert wurden. Kaum angekommen begegne ich einer großen Herausforderung. Ein Drache, der mir vertraut ist – mich schon eine ganze Weile attackiert.

TheEleMentor hat ein Artefakt als Hilfe im Kampf gegen den Drachen auf den Inseln versteckt. Ich finde es und teile es am Ende des Artikels.

Tolle Karten der Fähigkeiten,  ein schillerndes Mission Statement, nett gestaltete Action Plans. So wunderbar auch diese motivierenden Spielzeuge sind: in der Praxis, auf dem Schlachtfeld des Alltags, in der konkreten Produktivität mit unserem Talent begegnen wir zwangsläufig unseren Ängsten, Widerständen, destruktiven Mustern – unseren „Drachen und Dämonen“.

Der Drache, der mir heute seinen heißen Atem entgegen spuckt: „Massive Distraction“, Massive Ablenkungen, für die ich als Informationssüchtiger und digitaler Arbeiter sehr anfällig bin….

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Weiter geht die Reise. Am Tag 1 kam ich aus der „alten Welt“ des bisherigen Berufsalltags und landete zunächst im Startgebiet, dem „Helden Trainingslager“. Dort wurden mir am Tag 2-4 meine Powers (Soft- und Hard Skills), meine Special Power (Talent Mission Statement), die möglichen Dienste und Einsatzgebiete bewusst gemacht.

Durch das Lösen der täglichen Aufgaben (Daily Quest´s) erhielt ich Erfahrungspunkte und stieg zum Level 2 auf, mit dem sich neue Gebiete auf der Karte enthüllen. Darüber hinaus erhielt ich den Erfolg und die Plakette „Adept der täglichen Quests“, weil ich an 5 aufeinanderfolgenden Tagen jeweils eine tägliche Quest erledigt habe. Yeeeha! 🙂 Mein aktuelle Punktzahl, Level und Erfolge sind nun ganz unten auf dieser Website mittig zu finden. Game Dynamics motivieren nicht nur in Videospielen – auch im „(Lern)Spiel des Lebens“. Dabei geht es nicht nur um „Punkte erhalten“ (Haben), sondern um ein spielerisches, visuelles Feedback der eigenen Initiation, des Wachstums (Sein).

Heute bestand meine Quest im Erstellen des Mission Action Plans. Diesen gibt es auch als Open Office Vorlage Download für die eigenen Missionen am Ende des Artikels..

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ReflexioVid Tag 5

Veröffentlicht: 20. Februar 2011 in Schritte, Heldenreise

Ein im wahrsten Sinne „schräges“ Video der heutigen Tagesquest 😉

Auf meinem iPod touch aufgenommen, ca. 3h mit der WordPress App für iPhone hochgeladen, nur damit die Meldung erscheint: Dieser Dateityp wird nicht unterstützt > .mov „Ok“ drücken. Ich suche den „Nicht OK“ Knopf, doch wird er mir nicht geboten.  Warum bietet WordPress in seiner iPod/iPhone App die Video Upload Funktion aber unterstützt das iPod/iPhone Videoformat nicht ? Grrr. Umständlich und langwierig dann also über Youtube – leider als Schräge Version. Bitte kippen Sie Ihren Bildschirm nach Links liebe Zuschauer. Danke! 😉

Tag 4 – noch eine kurze Zeit  im „Helden Trainingslager“, bevor es auf die ersten Missionsreisen geht.  Ich – der kleine Held dieser kleinen Geschichte habe am Tag 2 mit Hilfe von Verbündeten meine Fähigkeiten und Charakter Eigenschaften bewusst machen dürfen – meine „Powers“. Am Tag  3 hat sich mir meine „Special Power“, mein Talent erschlossen und wurde als „Mission Statement“ ausformuliert. Mein Mentor gibt mir den Hinweis, dass sich in der Praxis bewähren müsse, ob das Talent Mission Statement wirklich Hand und Fuß hat. Bis dahin bleibt es erst einmal im Raum stehen.

Die heutige Quest gibt mir die Aufgabe, Services/Dienste zu „craften“, die aus meinen Soft- und Hardskills (Powers) gespeist und im Kontext meines Talent Mission Statement (Super Power) gebündelt werden. Weiter solle ich mir Gedanken zu den möglichen Feldern/Einsatzgebieten machen, die ich mit meinen – ühm, heldenhaften 😉 – Services bedienen kann.

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Gestern habe ich gelernt:

  • ..eine Karte (Mindmap) meiner Fähigkeiten (Hard Skills) und Charakter Eigenschaften (Soft Skills) anzufertigen
  • ..dass Hard Skills Fähigkeiten sind, die konkret, physisch, leichter Messbar sind (Grafik Design, Filmproduktion, etc.)
  • ..dass Soft Skills subtilere Eigenschaften meines Charakters sind (Emphatisch, Lauschen/Zuhören, Inspirieren, etc.)
  • ..Menschen/Freunde/Verbündete aus meinem Kreis/Tribe/Clan um Hilfe und ihre Sichtweise zu bitten, Bestätigung in diesen zu finden und/oder neue Blickwinkel
  • ..dass Talent(e) unsere speziellen Begabungen sind, für die wir eine besondere Veranlagung haben, die uns leicht fallen und in denen wir überdurchschnittlich gut sind
  • ..dass durch unser befreites Talent alle anderen Skills in einen tieferen Kontext geraten und dem Talent dienen

Heute stellt mir mein Mentor die Quest/Aufgabe/Mission, die Karte meiner Fähigkeiten zu betrachten und mein besonderes Talent darin zu entdecken, ein Bild dazu gestalten und einen Text darüber zu schreiben…..

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5. Übernatürliche Hilfe: Der Held trifft unerwartet auf einen oder mehrere Mentoren und Verbündete.

Schritt 5 im Zyklus der mythologischen Heldenreise nach Joseph Campbell

Nach dem ersten Eintrag gestern kommentiert ein mysteriöser Gast mit dem Namen „TheEleMentor“ und rät mir zu einer praktischen Mission – einer Quest für den weiteren Weg. Er empfiehlt mir, eine Karte, eine Mindmap anzufertigen und darin meine Fähigkeiten und Charakter Eigenschaften aufzulisten. Darüber hinaus rät er mir, zwischen Talenten, Fähigkeiten (Hard Skills) und Charakter Eigenschaften (Soft Skills) unterscheiden zu können.

Bevor ich diese praktische Quest hier teile, ein kurzes Wort zur Rolle der Mentoren. Ihnen kommt eine wichtige Rolle in der mythologischen Heldenreise und in Ken Robinsons Buch „The Element“ zu. Ken nennt 4 Rollen, die Mentoren erfüllen können:

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  1. Ruf: Erfahrung eines Mangels oder plötzliches Erscheinen einer Aufgabe
  2. Weigerung: Der Held zögert, dem Ruf zu folgen, beispielsweise, weil es gilt, Sicherheiten aufzugeben.
  3. Aufbruch: Er überwindet sein Zögern und macht sich auf die Reise.
  4. Auftreten von Problemen, die als Prüfungen interpretiert werden können

Stationen 1-4 im Zyklus der mythologischen Heldenreise nach Joseph Campbell

Im letzten Dezember schlich sich eine Unzufriedenheit mit meiner beruflichen Situation ein – zunächst als leichtes Vorbeben, dann zunehmend als erschütterndes Er(d)beben, das nicht mehr ignoriert werden konnte. Eigentlich schön, wenn die persönlichen Ignoranz Strategien nicht mehr so recht funktionieren wollen und wir uns dem stellen müssen, was da eigentlich ruft. Der Ruf führt häufig zunächst ins Unbekannte, lädt uns auf eine Reise – eine Quest ein, in der es gilt, die Komfortzone aufzugeben.

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